Kfz Navigation über ein Android-Tablet

Ein neues Projekt.

Wie bastelt man sich eine Navi- und Entertainment Lösung für ein nicht mehr ganz taufrisches Auto? Heutige und sogar betagtere Tablets und Smartphones bringen alles mit, was man dafür benötigt um ein Auto älteren Baujahres auf- bzw. nachzurüsten. Nachdem ich bereits mein 4″ Galaxy Nexus gelegentlich in meinem Auto verwendet habe, haben sich für mich für eine dauerhafte Lösung folgende Anforderungen ergeben:

  • Gerät mit großem Display: unter 7″ Displaydiagonale ist einer Lösung im Gegensatz zu einem betagtem Smartphone kein Mehrwert abzugewinnen. Aus der Erfahrung heraus ist ein Smartphone selbst für den Beifahrer während der Fahrt kaum zu bedienen. Daher sollte es schon eher in Richtung Tablet gehen.
  • UMTS/LTE: Das Gerät soll natürlich auch eine Verbindung zum Internet Herstellen können, sei es für Online-Navigation, aktuelle Staumeldungen, Web-Radio oder viele andere denkbare Möglichkeiten.
  • Erweiterbarkeit des integrierten Speichers: Damit fallen viele Geräte und leider auch die Google Referenzgeräte wie das Nexus 7 raus. Für eine größere Musikauswahl und vielleicht auch noch eine Offline-Navi-App reichen heutige interne Speicher von 16 GB einfach nicht aus
  • Aktuelle Hardware-Ausstattung: Wie auch bei Smartphones empfehle ich bei solchen Anschaffungen nicht „nach Preisliste“ einzukaufen. Im Gegensatz zum PC/Notebook Sektor werden bei Smartphones und Tablets von Generation zu Generation noch enorme Steigerungen bei Rechenleistung und Ausstattung erreicht. Wenn man länger Spaß an der Lösung haben möchte sollte man nicht mit einem alten Gerät starten

Weitere Erfahrungen:

  • Insbesondere bei Cabrios habe ich festgestellt, dass sich die Umgebung in vielen Situationen im Display spiegelt. Daher ist ernsthaft darüber nachzudenken, eine matte Displayschutzfolie zu besorgen.
  • Da Tablets mit stärkeren Ladegeräten ausgeliefert werden, als Smartphones kann man nicht jedes x-beliebiges 12V-Ladegerät verwenden.

Also gehen wir das alles mal durch:

  1. Displaygröße: Ich halte eine Displaygröße von 7″ für ideal. Geräte dieser Klasse lassen sich noch vernünftig montieren. Größere Geräte (die nächste Klasse sind 10″ Geräte) sind bereits so schwer, dass man diese nicht mehr sinnvoll an Scheiben befestigen kann, an eine Befestigung an den Lüftungsgittern ist bei größeren Geräten als 7″ nicht mehr zu denken. Die Befestigungsart ist natürlich Geschmackssache. Je sportlicher das Auto ist, desto steiler ist normalerweise die Scheibe geneigt, so dass eine Befestigung an selbiger sehr stören kann, da ein größerer Teil des Sichtfeldes „versperrt“ wird.
  2. Die Möglichkeit das Mobilfunknetz zu nutzen sollte auf jeden Fall gegeben sein. Die Geschwindigkeit ist dabei sekundär. Selbst GPRS, also auf alten GSM-Netzen basierte Datenverbindungen reichen bereits für Navigation und / oder Web-Radio aus. Damit benötigt man für sein Tablet eine SIM-Karte. Dazu später mehr.
  3. Eine Erweiterung um microSDHC Karten stellt genug Platz zur Verfügung, um umfangreich Musik vorzuhalten. Den momentan typischen 8 GB bzw. 16 GB großen internen Flash Speichern stehen dann bis zu 64 GB zusätzlicher Speicher zur Verfügung. (Achtung: Bitte die maximal unterstützte SD Kartengröße des Geräts prüfen)

Als Einkaufsliste ergibt sich damit:

  • 7″ Tablet (z.B.: ein Lenovo Ideatab A3000-H)
  • Kfz Halterung (für Lüftung oder Scheibe)
  • 12V Kfz-Ladegrät mit mindestens 2A Ladestrom
  • Matte Displayschutzfolie (z.B. eine Vikuiti DQCM30)

Wie der Titel schon besagt, beschränke ich mich auf die Android Platform. Inzwischen gibt es viele Navi-Apps für Android. Ob sich das Geld für eine Offline-Navi-App wie z.B. Navigon lohnt oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. Vielen reicht jedoch die google-eigene Navi-Software in „google Maps“ aus.

tbc.

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Drucker per GPO verbinden – ohne Skript

Es über die GPO eine schöne Möglichkeit Drucker zu verbinden:

> Benutzerkonfiguration
> Einstellungen
> Systemsteuerungselemente
> Drucker

Aber aufgepasst: Wer meint, man kann da schön alles was so geht auf oberster Ebene an Druckern verbinden, der irrt. Hat ein User auf einen der Drucker keine Zugriffsrechte, macht sich das beim Anmelden bemerkbar. Die Timeouts verzögern den Start. Nicht sehr, aber trotzdem spürbar. Also sparsam damit umgehen und auf hohen Ebenen nur Drucker verbinden, auf die wirklich jeder Zugriff hat.

Alles in allem ist die Einstellung theoretisch zwar ganz nett, kann aber nicht im Pruduktiveinsatz empfohlen werden.

Selbige Möglichkeit gibt es auch in den Computereinstellungen. Habe es nicht selber ausprobiert! Aber wegen eventuellen (erwarteten) Authentifizierungsproblemen würde ich das aber nur in (kleinen) Netzwerken einsetzen, in denen der Zugriff auf Drucker nicht durch Sicherheitseinstellungen beschränkt ist.

Profilpfad in GPO ändern

Bevor ich auf unten angegebene Lösung gestoßen bin, habe ich gehofft, durch folgende Computerrichtlinie mein Ziel zu erreichen:

Die GPO-Einstellung bewirkt, den Profilpfad für alle Benutzer, die sich auf dem PC anmelden, umzuleiten. Die Einstellung findet man unter:

> Computereinstellungen
> Administrative Vorlagen
> System
> Benutzerprofile
> Pfad des servergespeicherten Profils für alle Benutzer festlegen, die sich an diesem Computer anmelden.

Man aktiviert die Einstellung und gibt einen Serverpfad an, z.B. \\server\user\%username%

Diese Einstellung legt ein neues Profil bei Anmeldung an allen Computerobjekten unterhalb der GPO-Hierarchie an.
Hat man in der Hierarchie oberhalb der GPO Ordnerumleitungen definiert, werden diese immer noch angewendet!

Damit die Richtlinie wirkt, ist es sehr wichtig, dass die Richtlinie sowohl auf das Userobjekt, wie auch auf das Computerobjekt angewendet wird! Wenn man die Delegierung bei „Authentifizierte User“ belässt, kann man nicht viel falsche machen, da damit sowohl alle User- als auch alle Computerobjekte einbezogen werden.

Die Einstellung funktioniert erst ab Windows Vista.

Ein User – mehrere Profile

Als ich auf diese Anforderungen gestoßen bin, dachte ich mir: „Das muss doch andere auch schon beschäftigt haben“. Weit gefehlt.

Noch einmal zur Anforderung:
Ein User soll, je nach dem wo er sich anmeldet, ein zweites, drittes, x-tes Profil mit jeweils eigenen Ordnerumleitungen erhalten.

Die Lösung des Problems heißt: Gruppenrichtlinien-Loopbackfunktion (http://support.microsoft.com/kb/231287). Diese erlaubt es, dass die Benutzerrichtlinie der Hierarchieebene des Computerobjekts an dem sich der User anmeldet, durchgesetzt wird.
Die Einstellung dazu findet man unter

> Computerkonfiguration
> Administrative Vorlagen
>
System
> Gruppenrichtlinie
> Loopback-Richtlinie.

Dabei kann zwischen „Ersetzen“ und „Ergänzen“ gewählt werden. Ersetzen, wendet nur die Benutzerrichtlinie der Hierarchiestufe des Computers auf den Benutzer an. Ergänzen, fasst die Einstellungen der GPO-Hierarchien zusammen und priorisiert bei Konflikten die GPO der Hierarchiestufe des Computerobjekts.

Natürlich muss auf den User, zumindest „Authentifizierte Benutzer“, die GPO des Loopbacks angewendet werden.

Erster Eintrag – hello world!

Liebe Leser, ich habe mich durch meine Arbeit neben dem Studium ein wenig mit Active Directory beschäftigt. Dabei bin gerade noch mit Windows 2000 Server in Kontakt gekommen, habe meine Erfahrungen aber eher mit Server 2003 R2 / 2008 / 2008 R2 gemacht.

Ich hoffe hiermit einigen helfen zu können, da ich nach manchen Dingen lange gesucht und viel probieren musste bis es funktionierte, obwohl die Umsetzung eigentlich denkbar einfach war … klar nach dem Motto, wenn man weiß wie es geht, ist´s ganz einfach.

Zwischendrin werde ich noch ein paar,  vielleicht bekannte, aber sehr hilfreiche Posts einfügen.